TOP Ö 2.2: Mittelschulsanierung und Feuerwehrhauserweiterung, Historie und Sachstand Feuerwehrhauserweiterung

Beschluss: Zur Kenntnis genommen

Mitteilung:

Im Folgenden zunächst ein Verweis auf die relevanten Behandlungen der Thematik im Gemeinderat und seinen Ausschüssen:

 

08.05.2018 GR

Verabschiedung des Feuerwehrbedarfsplans

22.10.2019 GR

Festlegung der Eckpunkte und Beauftragung eines Architekten mit einer Vorentwurfsplanung

05.11.2019 BUA

Beauftragung eines Architekturbüros mit der Grundlagenermittlung zur Prüfung der Umsetzbarkeit sowie der Baukosten

 

Die Feuerwehr Niedernberg stellt im Feuerwehrbedarfsplan u. a. fest, dass für eine zukunftsgerichtete Ausrichtung mindestens vier weitere Boxen mit Lagerräumen benötigt werden. Die Gemeindeverwaltung, Feuerwehr sowie Architekt haben sich bereits mehrfach mit einer möglichen Umsetzung auseinandergesetzt.

 

Die Lage des Feuerwehrhauses hat hohe Priorität, da die zentrale Lage für die Einsatzkräfte schnelle Anfahrtswege mit sich bringen. Auch ist die zentrale Lage für das Erreichen des Einsatzortes von großer Bedeutung. Durch die beiden Komponenten sind schnelle Ausrücke- und Rettungszeiten gewährleistet. Dementsprechend sollte die Lage möglichst beibehalten werden.

 

Für die Beteiligten stellen sich mehrere Möglichkeiten:

-     Anbau am südlichen Ende des bestehenden Feuerwehrgerätehauses
Bei dieser Variante können nur drei Stellboxen umgesetzt werden. Parkplätze können nicht ausreichend umgesetzt werden. Sinnvollerweise würde der Toilettentrakt der Mittelschule dann aber auch umgebaut werden müssen, bzw. eine neue Lösung dafür gefunden werden.

-     Anbau am nördlichen Ende des bestehenden Feuerwehrgerätehauses
Bei dieser Variante können nur drei Stellboxen umgesetzt werden.

-     Umnutzung der Stellboxen des Rot-Kreuz-Hauses für die Feuerwehr
Bei dieser Variante stünden im Optimalfall vier Stellboxen zur Verfügung, Umbaumaßnahmen müssten durchgeführt werden. Eine spätere Erweiterung des FFW Hauses wäre damit grundsätzlich auch noch denkbar. Es wurden Gespräche mit dem Roten Kreuz aufgenommen. Dieses steht der Umnutzung offen gegenüber, wenn entsprechender Ersatz gewährleistet werden kann. Auch für das Rote Kreuz ist die zentrale Lage von elementarer Bedeutung, so dass ein alternativer Standort ausscheidet. Von Seiten des Roten Kreuzes liegt ein Zuschussantrag auf Umrüstung der Tore auf elektronischen Betrieb vor. Dieser Antrag wird bis zur Klärung des Sachverhalts zurückgestellt.

Die Gemeindeverwaltung hat Gespräche aufgenommen, um die Nutzung der Gartenflächen des nördlichen Nachbars zu eruieren. Nach bisheriger Rückmeldung steht diese Fläche nicht zur Verfügung.  

Weitere Gedankengänge einer Platzgewinnung wären der Abriss des Nebengebäudes an der Sandsteinschule. Dort sind aktuell der Geschichtsverein sowie die Pfadfinder untergebracht. Auch die Nutzung des öffentlichen Parkplatzes in der Hintermauer wäre ein möglicher Ansatz.

 

Eine Wertung der Optionen hat bisher nicht stattgefunden und wirft zahlreiche Fragestellungen auf, die geklärt werden müssten.